Ein Keimtest in der Petrischale ist eine präzise Methode, um die Keimfähigkeit von altem oder selbst geerntetem Saatgut zu prüfen. Er spart Platz, hält die Feuchtigkeit optimal und ermöglicht eine klare Beobachtung der Keimfortschritte.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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- Vorbereitung: Legen Sie den Boden der Petrischale mit 2–3 Lagen Filterpapier oder Küchenrolle aus.
- Befeuchten: Tränken Sie das Papier mit Wasser (idealerweise destilliert), sodass es gut feucht ist, aber kein Wasser in der Schale steht.
- Aussaat: Zählen Sie exakt 10, 20 oder 50 Samen ab und verteilen Sie diese gleichmäßig auf dem Papier.
- Verschließen: Deckel auflegen. Bei Bedarf mit einem Streifen Klebeband oder Parafilm fixieren, um das Austrocknen zu verhindern.
- Standort:
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- Wärme: Die meisten Samen keimen optimal bei 20–25 °C.
- Licht: Lichtkeimer (z. B. Salat) hell aufstellen; Dunkelkeimer abdecken oder dunkel lagern.
Auswertung und Keimrate
- Die Testdauer variiert je nach Sorte (meist 7 bis 14 Tage).
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- Berechnung: Zählen Sie die gekeimten Samen und berechnen Sie den Prozentsatz:

- Bewertung:
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- Über 80 %: Top-Qualität, normale Aussaat.
- 50–80 %: Bedingt tauglich, einfach dichter aussäen.
- Unter 50 %: Keimfähigkeit gering; neues Saatgut ist ratsam.
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- Schimmel vermeiden: Verwenden Sie für sehr saubere Tests abgekochtes Wasser oder eine schwache Kamillentee-Lösung, um Pilzbefall vorzubeugen.
- Hartschalige Samen: Bohnen oder Erbsen vor dem Test ca. 8–12 Stunden in Wasser vorquellen lassen.
- Beschriftung: Notieren Sie Sorte und Startdatum direkt mit einem wasserfesten Stift auf dem Deckel.