Die Wilden
Seitdem der Mensch Ackerbau betreibt ist die Kornblume eine ständige Begleiterin von Getreidefeldern. Zusammen mit Kamille und Klatschmohn wächst sie meist am Feldrand. Lange Zeit war sie durch Überdüngung und Herbizidspritzungen der Felder selten geworden. Heutzutage ist sie wieder häufiger anzutreffen.
Die Kornblumen-Mischung bestehend aus einem dekorativen Bouquet in weiß, rot, pink, mauve, schwarz und blau.
Die Blüten von Centaurea cyanus sind eßbar – schön in Salaten oder als Dekoration für sommerliche Gerichte. Auch für Teemischungen sind sie gut geeignet.
Die Kornblume soll adstringierende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und äusserlich bei Hornhautgeschwüren, Bindehautentzündungen, kleinen Wunden und Mundgeschwüren Anwendung finden.
Sie soll bei geröteten Lidern oder müden Augen helfen – hierzu einen Blüten-Aufguss für eine Kompresse zubereiten. Er soll auch als Badezusatz bei zarter, sich schnell rötender Haut verwendet werden können.
Der heilkundige Zentaur Chiron, Lehrer des griechischen Heilgottes Äskulap und Befreier von Prometheus, wurde durch einen mit Hydras Blut vergifteten Pfeil verwundet. Er legte auf diese Wunde die Kornblume und genas. Seither gilt sie als Schlangengegengift









